24. September 2013

P-weg Marathon Kurzstrecke 45km 1100Hm

Herr Schaffner, einmal P-weg und zurück bitte.

P-weg Marathon Kurzstrecke 45km 1100Hm

Finale, das letzte und für mich wichtigste Rennen des Jahres kann kommen.
Nach der großen Enttäuschung des letzten Jahres, soll dieses Jahr alles besser laufen.
Letztes Jahr ging ich aus der letzten Startgruppe ins Rennen, was bei 800 Startern zur Folge hatte, das ich 10 Minuten auf meinen Start warten konnte. Das es trotzdem noch zu Platz 87 gereicht hatte, war dem Grell zu zuschreiben.

Schwamm drüber, aufgrund dieses Ergebnisses durfte ich aber dieses Jahr in die erste Startgruppe.
Am Start zwischen den ganzen potenten Gegnern fragte ich mich dann aber doch, ob das ausgiebige Schnapsdoping von Freitag wirklich sinnvoll war.
Aber über sowas denkt man nur nach bis der Startschuss fällt.
Dann erstmal entspannt hinter dem Marschall her durch die gefährlichen Kreisverkehrpassagen von Plettenberg bis zum ersten Anstieg, und dann Fullgazzzzzzzzz.




Leute, ich sage euch die 130Hm des ersten Anstiegs haben in einem Pulk Irrer eine ganz andere Quälität. Oben hätte ich so neben das Rad kotzen können.
Und darum gehts nach einer kurzen Abfahrt direkt wieder rauf, schnukelige 300Hm am Stück.
Aber ich habe sofort in der kurzen Abfahrt eine Gruppe gefunden die gut ging, und auch im langen Anstieg funktionierte.



Die Abfahrt war dann der Punkt die Initiative zu übernehmen. Die etwa 10köpfige Gruppe konnte 
mein Tempo nicht mitgehen, und ich schaffte es sogar wieder einige Fahrer einzuholen, bevor wir wieder zurück nach Plettenberg kamen. Hier eins der Highlights, die Fahrt durch das Altenheim  zum  Schaulauf über den winkligen Gerüststeig mit Anmoderation.
Danach gings auf das Flachstück, 4km im Wind an der Plett vorbei. Zu Anfang der Passage fand sich die Gruppe auch wieder zusammen, Windschatten fahren.
Im finalen Anstieg riss die 15köpfige Gruppe dann wieder auseinander.
 Auch ich konnte den Führungsfahrern nicht mehr folgen und fand mich in einer 4köpfigen Gruppe, die aber auch gut ging.


In Gegensatz zur ersten langen Steigung ging diese nicht so vehement durchgehend steil nach oben. Aber auch diese 350Hm müssen gefahren werden.
Und dann diese Atmosphäre auf dem Pweg. Alle Jungfrauen des Sauerlandes stehen irgendwo im Wald, und schreien Alarm. Die Stimmung an der Bergsprintwertung ist das Alpd'Huez des Sauerlandes.
Und wo hat man auf einer 45km Kurzdistanz 4 Verpflegungsstellen, hier auf dem Pweg.


Okay dafür ist es nicht so technisch, bis auf die letzte finale Abfahrt nach Plettenberg.
Und hier hatte ich das Glück das meine Gruppe an diesem Trail genauso viel Spass hatte wie ich.
Der letzte Kilometer ging dann durch das verwinkelte Plettenberg zum Markt, und dort ergriff ich die Chance. Ich fuhr aus letzter Position in meiner Gruppe einen Sprint an, mit dem ich die anderen überraschte und noch ein paar Plätze gutmachte. GESCHAFFT

Das Fazit war dann auch ein überaus zufriedener 47ter Platz in der Gesamtwertung und 21ter in der AK in einer Zeit von 2:07:21s.

Prost, eure Muschi!!!!!