18. August 2014

Midlife crisis, kein Problem, Piemonttrails verschaffen Erektion

Sie wissen nicht was sie tun. Halt der Mund, wir sind zwar bekloppt, aber wir wissen was wir tun.
Wir haben das Piemont gewählt um dieses Jahr unsere sinnlos darniederliegende Freizeit in den Cottischen Alpen zu vergeuden.
Nehmt dies und habt Spass und euer Neid ist unser Freund.

Es fängt ja schon lustig an, ich bin in Lugano, die Jungs in Aachen.
Also Familie nach Hause fahren und umsteigen, so kommen in 24Stunden lockere 2000km zusammen.
Nicht das wir Die Alpen nicht kennen würden aber ein Boah und Ahhh kommt immer wieder bei den Spitzenpanorammen die sich uns bieten.
14 Uhr Ankunft und direkt ab zum Prolog 20km 800hm und einen Trail vom allerfeinsten auf 12km zum rocken.

Was für eine geile Scheisse, was muss da erst morgen kommen?
Frank und Markus haben das was ausgearbeitet, wir fahren einen Berg hoch und dann wieder runter.
Das Ding heisst Monte Tibert, wie Herbert, nur anders.

Also heisst es 16km und 1200hm Schotter und Asphalt abzuspulen. 5 Vennbiker und ein Behinderter nehmen das in Angriff.
Nein nicht mit Liegerad, Frank hat Schulter und hat Handicap 88, aber dafür schlägt er sich super.
Dann am Colle d'Esischie auf 2370m geht es ab auf den geilsten Trail ever.
Es folgen 22km Trail, erst rauf zum Gipfel des Monte Tibert auf 2650m.

Schau da, wie geil ist das denn, von hier guckt Falkenauge bis Africa.

Vom Gipfel runter ist vertriden angesagt, also so gut wie es halt geht.
Gehen geht es besser wie erwartet, Mathäus Offenbarung mal anders.

Wie sich das gehört gibt es alles, Stürze , Helden und Heldentaten.
Neben den Heldentaten gab es, auch die depressiven Momente, Wolle zerstört sein Hinterrad, ich probiere die Hanglage nach erfolgreicher Spitzkehre, und Frank bejammert gerade meine Schreiberei und den fehlenden Rotwein.

Irgendwann ist jeder Spass zu Ende.
Verfallen in einer ausdauernden Ekstase geht es auf die Strasse, es geht zurück ins Valle Maira.
Tempobolzen, Hinterrad lutschen, und belgischer Kreisel fällt aus in Ermangelung an Fahrern.
In Ponte Mamora treffen Denis und ich in einer Bar auf Frank und Arne.
Wir trinken Bier und warten auf Markus und Wolle und Trinken noch ein Bier.
Sie kommen und wir trinken noch ein Bier.

Und jetzt Race, 5km 300hm Fullgazzzzzzzz.
Frank und Arne gehen in die 9% pralle, weil oben Bier wartet.
Markus und ich versuchen das Loch in den folgenden 5% zuzufahren, klappt nicht.
Dann zieht irgendein Spacko den Stöpsel, Feierabend.

Oben, Vino Rosso a litro a la casa, Prost.

Für Rechtschreib und Grammatikfehler übernimmt der Schreiberling keine Gewähr wegen Alkoholeinfluss.

Prost eure Muschi

Piemonttrilogie

Teil 2 http://vennbike.de/2014/08/you-get-what-you-want-leave-it-or-take.html
Teil 3 http://vennbike.de/2014/08/der-berg-ruft-in-den-cottischen.html