7. März 2015

Günter Reitz in Rennfahrergeschichten, ein Leben auf der Überholspur

Der Mann dessen Beine nicht wissen wie alt sie sind in,


Winterbeschäftigungen.

Eine lange Marathonsaison 2014 war mit dem letzten Rennen beim Langenberg Marathon beendet. Leider!! Mensch zum Ende der Saison fahr ich immer die besten Ergebnisse….
Aber da gibt’s zum Glück im benachbarten Holland, besser besagt Limburg, wieder mal den Wintercup.
Diesmal mit neuem Namen Jos Feron Cup und insgesamt 16 Rennen (soviel wie noch nie) von Mitte Oktober bis Anfang Februar, und immer am heiligen Sonntag. Dieser Cup hat sowohl eine Cross wie eine MTB-Wertung. Ich melde mich in der MTB-Wertung an und das heißt 50Min Anschlag auf meist flachem Geläuf mit guter Konkurrenz am Start. Also genau das richtige für mich Langstreckenjunkie.

Also eine Woche nach dem Langenberg Marathon geht's los. Die Woche über fast nix trainiert und weils ja flach geht, schnell 2kg zugenommen.

1. Rennen Baarlo:
20° eher Sommer als Wintercup – Beim Start ziemlich weit hinten gestanden und direkt war die Spitze weg. Bin aber auf 3 vorgefahren, hab den 3ten wieder am Ende im Sprint verloren. 4ter und 50Min Vollgas, es war die Hölle!!
2. Rennen Meterik:
Flacher, aber technisch super interessanter Kurs und Podium 3ter. Ach so, die ersten Drei bringen Blumen mit nach Hause und diesmal konnte ich zu Hause was abliefern.
3. Rennen Reuver:
Wieder flacher Kurs und wieder Sprint um Platz 3 verloren. Das lern ich nie. 5ter
4. Rennen Brunsum:
Und hier gings 2x Bergauf. Diesmal Sprint um Platz 2 verloren. Mal was anderes. 3ter
5. Rennen Schweiberg:
4ter

Das waren 5 Wochen, die ich für meine Verhältnisse wenig trainiert habe und mir auch noch auch noch ein Kilochen oder Zwei mehr gönnte. Also wie jedes Jahr!!

Und da Rennenfahren das beste Training ist und in Hürth-Kendenich, das einzige Crossrennen in NRW, auf einem Samstag fällt, kann man da schließlich auch mal hinfahren und sehen was so geht. Und da ich mir 3 Wochen vorher nen neuen Crosser gegönnt habe, muss der ja mal unter den passenden Bedingungen getestet werden. Und wenn ich pünktlich zum Start erschienen wäre, dann hätte ich das Ding sogar gewonnen.
Mensch das ist mir noch nie passiert und war echt peinlich. Ich bin dann doch mit ner halben Runde Rückstand gestartet, einmal durchs Feld auf Platz 2 gefahren und am Ende fehlten 10s zum 1ten. Bescheuert!! Ja und am heiligen Sonntag dann wieder Wintercup.
6. Rennen Weert :
Sprint um Platz 1 verloren. Dieses Wochenende sollte es nicht sein. 2ter
7. Rennen Meijel :
3ter
8. Rennen Sittard :
4ter
9. Rennen Beesel :
5ter

Das Grundlagentraining hatte begonnen und das macht jetzt nicht unbedingt schnell. Die Ergebnisse wurden schlechter. Das Wetter und die Temperaturen auch. Dennoch war ich in der Gesamtwertung nach den bisher gelaufenen Rennen Führender im Wintercup – ohne ein Rennen gewonnen zu haben. Bei der Gesamtwertung ist noch zu erwähnen, dass alle gefahren Rennen zählen und es kein Streichergebnis bei den 16 Rennen gibt……!?? Da das mit dem Crossen eigentlich in Hürth gar nicht so schlecht war, beschloss ich ein Rennen auszusetzen und beim Cross in Cochem zu fahren. Sch…. auf die Gesamtführung. Das ist aber total in die Hose gegangen, denn:
  1. Wäre man bei dem Moder ohne Rad schneller gelaufen.
  2. War ich echt schlecht und .......
  3. Hatte ich auch noch mir dem Material zu kämpfen. Sch…. dann doch besser Wintercup.
Aber am nächsten Sonntag war kein Wintercup, aber zum „Glück“ Weihnachtscross in Mehlingen nur 250km entfernt.
Nun denn!! Auch das ist total in die Hose gegangen.
Ich war noch schlechter und lag immerhin nach einer Runde gefühlt auf Platz 20. Dann hatte ich noch nen Kettenklemmer vom Feinsten und mit dem Ersatzrad nen Plattfuß vorn. Also die 500km Fahrt hatten sich echt gelohnt. Dann jetzt volle Konzentration auf den Wintercup. Die letzten beiden Rennen in 2014 am 28.12. und Silvester 31.12.2014.

11. Rennen Blerick:
bei Eis und Schnee 5ter
12. Rennen Bocholtz:
im Schlamm und mit vielen Laufeinlagen. Und direkt nach Neujahr gings weiter! 3ter
13. Rennen Landgraaf:
wieder im Schlamm 2ter
14. Rennen in Sittard 2te mal:
Weil ich meinen Transponder vergessen hatte anzuziehen wurde ich hier disqualifiziert.
15. Rennen Beegden:
Fleissig trainiert, Ballast abgeworfen und es läuft besser. 1ter!!
16. Rennen Finale Overloon:
Und im letzten Rennen sollte es noch mal laufen aber hätte, hätte, Fahrradkette – die ist mir nach 2 Runden vorn runter gefallen und die 20s, die ich gebraucht habe, sie wieder zu sortieren fehlten zum Schluss nach vorn. 4ter

Und in der Gesamtwertung 3ter auch auf dem Podium. Anschließend gabs noch ne Gesamtsiegerehrung und es wurde frohe Ostern und bis Oktober gewünscht.

Super Veranstaltung, top organisiert und ich bin echt froh recht nah dabei zu wohnen.
Winter ohne Wintercup – mir wär langweiliger!!