10. September 2015

Mit der Wutz im Wehetal


Hier spricht Tom das Navi,
oder neuerdings auch der Erdinger-Tom. Vor ein paar Wochen war ich zu Besuch bei unserem Freund Tom Becker, der "Wutz on Wheelz". Nach einer schönen Tour im Wutz-Land am Laacher See war schnell klar, daß mein Namensvetter es verdient ihm auch mal meine Nordeifel zu zeigen. Also flux ne schöne Tour gebastelt und los gings.


 Zu VB-Thomas Becker und WoW-Thomas Becker gesellten sich noch Ansgar vom höhenmeterlosem Niederrhein und Trailjunkie Ingo. Von Düren aus ging es 7km locker bis zum Meroder Wald. Dieser zumeist unterschätzte Wald birgt ungeahnt schöne, knorrige Trails. Ihr müsst wissen: die Wutz hat es nicht sooo mit Technik. So bestand der erste Tourteil aus ein paar technischen Raffinessen.  Der zweite war dann eher eine Jagd auf Höhenmeter.

Nachdem der technische Teil abgearbeitet war, begaben wir uns in den Ort Schevenhütte/Stolberg. Unser erstes Ziel war ein alter verlassener Steinbruch. Von hier aus erklommen wir dann die Staumauer der Wehebachtalsperre. Über den schönen Thönbachtrail erreichten wir dann im Tal zum ersten Mal das Seeufer. Jetzt begann die Kletterei. Zuerst fuhren wir bergan nach Großhau. Rast am Parkplatz "Glockenofen". Gereicht wurde u.a. hausgemachte Fleischwurst.
Ihr müsst wissen: die Wutz ist Metzger! Durst und Hunger gestillt ging es abwärts zum nächsten Seeufer. Im Tal der "Weißen Wehe" gibt es eine Brücke die bei Hochwasser im Stausee komplett verschwindet. Momentan ist sie sehr gut zu passieren. Wir schlängeln uns am Wehebach entlang zum nächsten Anstieg zum Wanderparkplatz "Brandenburger Tor". Von hier aus nehmen wir den "Rabenhecktrail" wieder runter zum Bach. Erneut ein Stück am Bach entlang zum letzten Anstieg für heute nochmals hoch zum Tor.
Hier befinden wir uns in Hürtgen. Von hier aus suchen wir nun den Weg zurück nach Großhau durch Felder und Wiesen. Wir kommen dem "Eifelhöhr" gaaaanz nah. Das ist der Sendeturm bei Großhau. Von hier oben nehmen wir nun den Wanderweg hinunter zum denkmalgeschützten Bierkeller von Gey. Nicht "Geil". Nicht "Gay". Gey! Hier hat doch tatsächlich eine gute Seele vier isotonische, alkoholfreie Getränke deponiert. Prooooost! Über die Orte Birgel und Gürzenich ging es dann zurück nach Düren.  Hier erwartete uns ein frisch gebackener Kuchen und ein paar Tässchen Kaffee auf der heimischen Außenterrasse.
Hier ein Dank an "meine Fahrerfrau".

Fazit: allen Teilnehmern hat es Spaß gemacht. Dem höhenmeterlosem und dem Technikfeind hat es,glaub ich,soooo gut gefallen,daß sie nochmal wieder kommen. Am Ende stehen gut 70km mit knapp 1100 Höhenmetern zu Buche.
Ein voller Erfolg auf ganzer Linie!

Gruß,euer Tom