14. Oktober 2015

Die Erbsensuppentour Reloaded !!!

Am 3.10.2015 fand endlich wieder die Erbsensuppentour statt.
Nicht nur das an diesem Tag, "Tag der Deutschen Einheit gefeiert wird", nein an diesem 3.10.2015 fanden sich endlich noch einmal ein ganzer Haufen verrückter Vennbiker zusammen um eine Tour durch die Rureifel zu starten die es in sich hatte!
Startpunkt war in Düren-Niederau am Schlossparkplatz Burgau und unser angepeilter Zielort war Mariawald wo die Erbsensuppe auf uns alle wartete. Diese musste sich aber wirklich verdient werden. Die Tour sollte ca. 75 Km mit 1700Hm lang werden und einem sehr hohen Trailanteil haben. Pünktlich um 10 Uhr ging der Spaß dann auch los alle motiviert und noch voll im Saft führte ich die Jungs erst mal auf meine Hometrails im Burgauerwald, da war schon von allem was das Trailjunkieherz begehrt dabei Wurzeln, Kompressionen, Baumstämme, Sprünge, steile Ab und Auffahrten und natürlich viele kleine Kurven so das der ein oder andere schon etwas Seekrank werden konnte.
Nachdem wir dann ca. nach 16 Km wieder aus dem Wald raus kamen, mussten sich erst mal die meisten ein paar Klamotten ausziehen, weil es, glaube ich zumindest, jetzt jedem so richtig schon warm geworden war und uns die Sonne auch nicht im Stich gelassen hatte.
Jetzt ging es über den Lohberg Richtung Üdigen zur Teufelsschlucht wo unser guter Ansgar schon mal sein Hardtail auf Trailtauglichkeit testen konnte. Im Ort angekommen ging es Richtung Obermaubach zum Stausee wobei wir die wunderschöne Mausauel erst mal links neben uns ließen.
Am See angekommen kamen die ersten Fragen nach einer kurzen Pause um Energieriegel einzufahren (das war nicht die einzige Energiepause) und von hinten rief Marcel O-Ton: "Ingo irgendwas stimmt hier doch nicht, wir sind schon 22 Km gefahren haben aber erst 874 Hm was ist los?"
Meine Antwort war nur: "Keine Sorge Marcel gleich geht es los wir bekommen noch genug Hm :-)!"
Dann ging es auch schon etwas hoch ab zu einem wunderschönen Trail der uns am See vorbeiführt.
Leider musste auf diesem Trail unsere Ansgar nach der letzten Treppenstufe Kontakt mit dem Waldboden aufnehmen, aber er konnte sich wieder zusammentrappeln alles mal einrenken und dann doch mit etwas Schmerzen in der Schulter und am Oberschenkel die Tour weitermachen und auch zu Ende bringen (jetzt ist er ein richtiger Vennbiker)! Jetzt kamen die gewünschten Hm wir machten uns auf hoch nach Bergstein. Hier merkte man das sich die Gruppe etwas auseinanderzog sobald die Anstiege etwas länger wurden, aber egal wir sind nicht beim Rennen sondern auf einer gemütlichen Vennbike Tour wo immer auf die letzten gewartet wird. In Bergstein war dann ein herrlicher Ausblick auf die Mausauel und den Stausee. Nach anstrengendem hochfahren sollte es wieder über einen schnellen schmalen Trail runter nach Zerkall gehen. Wobei es diesmal mich erwischte mit einem blöden Snakebite. Dank Denis, Till, Marcel, Markus und mir war der Reifen auch schnell geflickt und es konnte weiter gehen ab nach Zerkall. Über die Rur sollte es hoch nach Rath gehen wo wieder schöne Aussichten und Trails auf uns warteten. Es musste jedoch wieder hoch getreten werden und unsere Gruppe zog sich auseinander und diesmal mit einem richtigen Ausreißer nach hinten. Wer war das wohl???
"Ach ja unser Marcel der vor 8 oder 10 Km noch nach Hm geschrien hat blieb zurück!" Doch als er dann kam wurde er von der ganzen Truppe lautstark angefeuert und schaffte diesen Anstieg dann auch!
Was fehlte ihm nur? Nah klar Energie und zwar in Form von Kaffee und Kuchen. D.h. wir mussten eine kurze Pause einlegen die schöne Aussicht auf Brück, Zerkall und Bergstein genießen und uns dann auf Richtung Nideggen zu machen wo kurz die Burg besichtigt werden sollte und es anschließend ins Kuchenparadies Abenden Café Jansen ging. Also alle Nideggen Trails durchgeballert und runter nach Abenden.
Im Café wurde mächtig Energie aufgenommen die Auswahl war riesig und alles einfach nur lecker und süß :-) !
Nun waren die Tanks wieder voll oder evtl. auch übervoll aber es ging weiter und zwar hoch ganz hoch nach Schmidt zur Schönen Aussicht. Wer sich hier etwas auskennt weiß das dies von Abenden hoch nach Schmidt kein Zuckerschlecken ist, sondern wirklich harte Arbeit mit vielen Hm ist. Doch alle aus der Gruppe schafften es in Schmidt an der Schönen Aussicht anzukommen. Diese Aussicht auf den Rursee entschädigt schon so einige Strapazen. Es musste aber weitergehen, Ziel war ja nicht Rursee, sondern "Erbsensuppe Mariawald" und von Schmidt nach Maraiwald ist es halt noch ein Stückchen. Also runter an der Hubertushöhe zum See und ab am See entlang nach Schwammenauel. Von hier aus konnte man die Suppe schon fast riechen es waren nur noch 6,5 km jedoch nicht gemütlich am See entlang sondern steil hoch in den Wald und dann kontinuierlich bergauf zum Kloster Mariawald.
Auf diesem Teilabschnitt der Tour zeigte uns unser Fahrtechnik Spezialist Denis von der Mountainbikeschule - macHartmann.de mal wieder eine Lektion.
Lektion1: "Wie weiche ich auf einer 4m Wab einem tief hängendem Ast aus!" (siehe Bild)
Nicht rechts oder links dran vorbei sondern elegant mitten durch die Fresse!
Nachdem kurz Kurs hatten sich alle die Suppe verdient und auch das ein oder andere kalt Getränk.
Mal wieder gestärkt konnte es jetzt zurück gehen. Doch ich merkte schon das die Power um noch mehr Trails und Hm einzubringen nicht mehr wirklich vorhanden war und ich mich deshalb entschied nur noch die Abfahrt Vollgas nach Heimbach zu machen.
In Heimbach kam dann noch unser Thomas B. hinzu der leider wegen seiner Nachtschicht erst mal bubu machen musste, um dann den Rest der Tour am späten Nachmittag noch mitzufahren. Es ging dann relativ entspannt über den Baderwald zurück nach Berg über Felder nach Thum zur Droverheide.
Auf der Droverheide wurde wie nach der ersten Erbsensuppen Tour ein Abschlussfoto aller Helden geschossen die diese Tour überstanden haben! (Respekt an alle besonders an Markus der mit einem Bänderriss im Fuß die Tour begonnen und beendet hat und an Ansgar der die letzten 50 Km auf die Zähne gebissen hat trotz nachher erheblicher Schmerzen am ganzen Körper!) Für mich war diese Tour ein riesen Spaß und ich hoffe wir fahren in Zukunft wieder mehr solcher Touren gemeinsam egal wo in unserer wunderschönen Eifel!
Viel Spaß beim Bilder gucken!

In diesem Sinne: Let´s Rock the Trails!